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    INSS nutzt KI zur Bewilligung der Hälfte der Renten und plant Ausschreibung für 9.000 Bedienstete

    19 de abril, 2026
    Motaadv
    INSS nutzt KI zur Bewilligung der Hälfte der Renten und plant Ausschreibung für 9.000 Bedienstete
    Tempo de Leitura: 3 minutes

    Das Nationale Institut für Soziale Sicherheit (INSS) durchläuft einen beispiellosen digitalen Wandel, bei dem die Hälfte der Renten bereits durch Künstliche Intelligenz (KI) bewilligt wird. Der technologische Fortschritt geht jedoch mit der Notwendigkeit der Humanisierung einher, was die Behörde dazu veranlasst, die Einstellung von 9.000 neuen Bediensteten zu planen, um den persönlichen Service zu stärken und den Versicherten den Umgang mit den digitalen Tools beizubringen.

    Das Zeitalter der automatischen Leistungsbewilligung

    Derzeit bearbeitet das INSS monatlich rund 1,3 Millionen Anträge und verwaltet eine Gehaltsliste, die fast 40 Millionen Leistungsberechtigte bedient und ein beträchtliches Volumen von 1,2 Billionen R$ pro Jahr bewegt. Um dieses gewaltige Volumen zu bewältigen, ist Künstliche Intelligenz zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden. Das Automatisierungssystem, das im Jahr 2022 nur 17 % der Bewilligungen ausmachte, ist heute bereits für 50 % der freigegebenen Leistungen verantwortlich.

    Wie Gilberto Waller Júnior, der Präsident des Instituts, erklärt, ermöglicht der Einsatz von Algorithmen, dass die Leistung in den Fällen, in denen die Daten des Versicherten vollständig sind und in das System integriert sind, sofort freigegeben wird, ohne dass ein menschliches Eingreifen erforderlich ist. Mit einer geschätzten Erfolgsquote von 80 % liegt der Fokus nun auf der kontinuierlichen Verbesserung, um Fehler zu reduzieren und die Rechtssicherheit automatisierter Entscheidungen zu erhöhen.

    Die Herausforderung der öffentlichen Ausschreibung und die Wiederherstellung des Personals

    Trotz des Erfolgs der Automatisierung sieht sich das INSS mit einem kritischen Personalmangel konfrontiert. Seit 2023 ist die Zahl der Bediensteten drastisch gesunken, von 36.000 auf nur noch 18.000 Mitarbeiter. Um diesen Trend umzukehren und den Ablauf in den Agenturen der Sozialversicherung (APSs) zu verbessern, hat die Behörde beim Ministerium für Management und Innovation in öffentlichen Dienstleistungen (MGI) die Eröffnung einer neuen Ausschreibung mit 9.000 Stellen beantragt.

    Ausweitung des persönlichen Services

    Die Strategie der Regierung besteht nicht darin, den Menschen durch die Maschine zu ersetzen, sondern die Technologie für Routinearbeiten und den Bediensteten für den strategischen Service einzusetzen. Der Plan umfasst:

    • Implementierung von Selbstbedienungsterminals in den Agenturen.
    • Bedienstete, die Versicherten mit Schwierigkeiten beim digitalen Zugang helfen.
    • Bekämpfung von Vermittlern, die die Verwundbarkeit von älteren Menschen ausnutzen.
    • Reduzierung der persönlichen Warteschlange in schwer zugänglichen Regionen.

    Die Warteschlange des INSS und die Maßnahmen zur Reduzierung

    Die Warteschlange, die immer noch bei etwa 3 Millionen Anträgen liegt, ist der größte Engpass der Autarkie. Um die gesetzliche Frist von 45 Tagen für die Analyse einzuhalten, hat das INSS das System der “Einzigen Warteschlange” eingeführt. Dieses Modell ermöglicht es einem Bediensteten aus jeder Region des Landes, Verfahren aus anderen Orten zu analysieren, wodurch die Arbeitskräfte dort optimiert werden, wo der Bedarf größer ist.

    “Mein Traum ist, dass wir, wenn der Versicherte Mein INSS betritt, bereits sagen: Es ist eine Rente verfügbar, möchten Sie sie beantragen?” — Gilberto Waller Júnior, Präsident des INSS.

    Datenintegration und Vereinfachung von Prozessen

    Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Beschleunigung der Leistungen ist der Datenabgleich mit anderen öffentlichen Stellen. Das Ziel ist, dass Leistungen wie Mutterschaftsgeld und Hinterbliebenenrente fast gleichzeitig mit dem auslösenden Ereignis (Geburt oder Tod) freigegeben werden, wobei Informationen von Standesämtern und der Sozialversicherungsnummer verwendet werden.

    Darüber hinaus arbeitet das Institut an der Vereinfachung der Sprache, die in der Kommunikation mit dem Versicherten verwendet wird. Oft bleiben Verfahren bei der “Erfüllung von Anforderungen” stehen, weil der Bürger nicht versteht, welche zusätzlichen Dokumente er vorlegen muss. Schätzungsweise sind mehr als 500.000 Anträge allein wegen mangelnder Klarheit in der Dokumentenkommunikation blockiert.

    Betrugsbekämpfung und Rechtsstreitigkeiten

    Das Szenario der Rechtsstreitigkeiten ist ein weiterer Punkt, der Aufmerksamkeit erfordert, da etwa 4 Millionen Verfahren vor Gericht gegen die Autarkie anhängig sind. Das INSS versucht, diese Zahlen durch Partnerschaften mit dem Nationalen Justizrat (CNJ) und die Strukturierung interner Schlichtungsstellen zu reduzieren.

    Ein weiterer aktueller Schwerpunkt war die Überprüfung unrechtmäßiger Abzüge bei Gehaltsabrechnungskrediten. Die Behörde räumte Fehler ein und hat bereits mehr als 4,3 Millionen Menschen entschädigt, wobei insgesamt 2,9 Milliarden R$ direkt an die Versicherten zurückgezahlt wurden, wodurch verhindert wurde, dass diese Fälle zu neuen Klagen gegen den Staat führten.

    Schlussfolgerung: Das Gleichgewicht zwischen Technologie und Humanisierung

    Die Zukunft der Sozialversicherung in Brasilien liegt im Gleichgewicht. Künstliche Intelligenz ist der Motor, der die Verarbeitung der riesigen Datenmenge ermöglicht, aber der neue Bedienstete des INSS wird derjenige sein, der als Vermittler von Rechten fungiert. Mit dem Ziel, Anträge innerhalb von 45 Tagen zu analysieren, und der Einstellung neuer Techniker soll das INSS in eine sichere, agile und vor allem für jeden brasilianischen Bürger zugängliche Umgebung verwandelt werden.

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